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Frohes Neues

Florian 0

Bisschen spät dran. Immerhin sind es schon 7 Tage im neuen Jahr und der zweite Arbeitstag, zumindest für mich.

Kennt ihr das, wenn ihr nach längerer Zeit wieder auf Arbeit kommt und es folgende zwei Momente gibt? Moment 1: Was zur Hölle habe ich da nur gemacht? Moment 2: Jetzt muss ich den Mist weitermachen.

Manchmal kommen beide Momente gleichzeitg. Ich arbeite als IT-SYSTEMADMINISTRATOR und stellte mir diese beiden Fragen, als ich mein Exchange Projekt hervorgeholt habe oder meine SQL Server Migration, welche seit Oktober 2019 in der Schlange steht. Vielleicht kann ich heute einen markanten Stein dafür legen und komme auch dort voran.

Bitte versteht mich nicht falsch. Ich liebe meinen Job! Was mich stört sind Wartezeiten und Lücken die daraufhin gefüllt werden müssen. Wenn ich ein Projekt beginne, möchte ich es so schnell wie möglich sauber abschließen. Kann ich nicht mal anfangen und muss knapp 3 Monate warten, werde ich etwas ungehalten.

Es gibt aber auch Dinge auf die ich mich sehr freue. Unsere Firma hat derzeit einen Azubi als Fachinformatiker FR Systemintegration. Ich verstehe mich gut mit ihm und es macht mir Spaß mein Wissen weitergeben zu können. Vielleicht ist das eine Richtung die ich einschlagen könnten. Es gibt einen Kurs der IHK, danach bist du zertifizierter Ausbilder, der AdA-Schein.

Auf jeden Fall haben wir gemeinsam ein, zwei Projekte auf die ich mich sehr freue. Das lockert das Ganze etwas auf und macht diesen „tristen“ Arbeitsalltag etwas bunter.

Ich weiß, das klingt irgendwie schrecklich. Ich liebe meinen Job, schwöre! Ich weiß nur nicht, ob ich in der richtigen Branchen angekommen bin.

Mit einer Kollegin verwalte ich die interne IT für ein mittelständiges Unternehmen. Rund 50 Mitarbeiter groß, Tendenz wachsend. Das ist durchaus spannend, da du sehr viel mit den Kollegen zutun hast und kann schnell in Stress ausarten.

Manchmal ist es gar nicht so einfach den Kollegen zu vermitteln, dass es nicht so funktionieren kann und/oder wird, wie sie es sich vorstellen und manchmal fragt man sich, ob sie ihren Kopf zu Hause vergessen haben.

Ich weiß auch nicht. Ein neues Jahr, neue Tage, neue Monate. Aber doch irgendwie gleich.

So viel zu meinem Gedanken-Quark. Bis zum nächsten Mal.

Florian